News

10.01.2022 : Blackoutübung mit Kommunikationstest

Die 77 Feuerwehren des Bezirkes Ried führten am Montag, 10. Jänner 2022 eine vom Bezirksfeuerwehrkommando organsierte Blackoutübung durch.

Eine der Übungsaufgaben war es, die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr nach Trennung der Stromversorgung vom Netz, mittels Notstromaggregat wiederherzustellen sowie auch über einen längeren Zeitraum zu gewährleisten.

Anschließend wurden verschiedenste Kommunikationswege mit den anderen Feuerwehren des Bezirkes getestet. Der im Herbst 2021 auch im Bezirk Ried eingeführte Digitalfunk, bringt zwar eine deutliche Verbesserung der Sprachqualität, jedoch kann es im Falle eines mehrtägigen Stromausfalles auch zu einem Zusammenbruch des Funknetzes kommen. Über die Bezirkswarnstelle Ried wurde eine bezirksweite Funkprobe im “DMO” Modus durchgeführt. Rund zwei Drittel aller Feuerwehren konnten auch somit noch erreicht werden.

Nach der Funkprobe über die Bezirkswarnstelle wurde über die kürzlich fertiggestellte Amateurfunkstation der FF Ried (OE5XXF) ein Reichweitentest durchgeführt. Auch hier war das Ziel, möglichst viele Funkstellen im Bezirk Braunau, dem Bundesland Salzburg und der Steiermark, über verschiedene Frequenzbereiche (UKW und KW) zu erreichen, Sprechverbindungen herzustellen sowie Textnachrichten zu versenden. Dieser Reichenweitentest wurde von OAW Karl Feichtenschlager (OE5FKL) und seinem Kameraden durchgeführt.

03.01.2022 : Jahresbilanz 2021

Im abgelaufenen Jahr 2021 mussten von den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Ried im Innkreis wieder deutlich mehr Einsätze als noch im Jahr zuvor bewältigt werden.

In Summe wurden die Kameraden zu 705 Einsätzen alarmiert. Diese gliedern sich in 131 Brandeinsätze sowie 574 technische Einsätze.

Neben 32 Personen welche aus Notsituation befreit oder gerettet wurden, konnten auch 13 Tiere gerettet werden.

Leider war die Coronakrise auch im Feuerwehrwesen heuer wieder eine der größten Herausforderungen. Während ständig schwankender Infektionszahlen lag das Hauptaugenmerk immer auf der Aufrechterhaltung des Einsatzbetriebes. Dazu mussten leider immer Abwägungen getroffen werden, welche Tätigkeiten und Übungen nun noch durchgeführt werden können und welche abgesagt werden müssen.

Einen umfangreichen Rückblick auf das vergangene Jahr finden Sie wie gewohnt in wenigen Wochen im detaillierten Jahresbericht 2021.

14.12.2021 : Abschied E-Bi Alois Etzlinger
Am Dienstag, den 14. Dezember 2021 ist unser Kamerad, E-BI Alois Etzlinger von uns gegangen.
Mit großer Betroffenheit und zutiefst empfundener Trauer müssen wir uns leider von dir verabschieden.
Aufgrund der Coronapandemie konnte die Trauerfeier nur im Familienkreis abgehalten werden.
Wir werden dir ein ehrendes Andenken bewahren. Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt seiner Familie und den Angehörigen.
06.12.2021 : Jugendbetreuer im Auftrag des Nikolaus

Auch heuer verhinderte Corona leider unser gewohntes Jugendprogramm in der Vorweihnachtszeit. Immerhin mit dem Basteln von weihnachtlicher Dekoration wurden wir noch vor dem aktuellen Lockdown fertig. So können sich nun sowohl alle Mitglieder der Jugend- und der Flori-Gruppe als auch die erwachsenen Feuerwehrmitglieder über den selbstgemachten Weihnachtsschmuck freuen.

Um zumindest die Tradition des Nikolo-Sackerls für alle Jugendmitglieder aufrecht zu erhalten, war das Jugendbetreuerteam auch heuer wieder im Auftrag des Nikolaus unterwegs und verteilte die Sackerl an die Kinder und Jugendlichen.

Die Jugendgruppe der FF Ried wünscht auf diesem Wege allen eine besinnliche Vorweihnachtszeit, ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2022!

01.11.2021 : Feuerwehrdrohnen

Die Erkundung der Lage ist im Feuerwehreinsatz eine der wichtigsten Aufgaben des Einsatzleiters. Ein Blick von oben hilft dabei, die Lage richtig einzuschätzen. Der letzte Stand der Technik ist hierzu der Einsatz von Drohnen. Ab sofort gibt es auch bei der Freiwilligen Feuerwehr Ried zwei Drohnen für den Feuerwehreinsatz. Diese stehen auch für den überregionalen Einsatz zur Verfügung.

Beide Drohnen wurden aus Eigenmitteln der Feuerwehr finanziert.

GERÄTE:

Nachdem mehrere Angebote eingeholt worden waren, entschied man sich nach einer Vorführung für den Ankauf einer DJI Mini 2 sowie einer DJI Matrice M300 RTK.

Während die Mini 2 eine sogenannte „Ready-to-fly“ Drohne ist, welche primär zur ersten Lageerkundung und Dokumentation eingesetzt wird, handelt es sich bei der M300 um eine kommerzielle Drohnenplattform. Diese ist mit einem fortschrittlichem KI-System und omnidirektionalem Erkennungs- und Positionierungssystem ausgestattet. In der zusätzlichen Hybrid-Kamera „Zenmuse H20T“ finden alle benötigten Sensoren in einem Gerät Platz. Die Vierfach-Sensorlösung liefert eine Zoomkamera, eine Weitwinkelkamera, einen Laserentfernungsmesser sowie eine Wärmebildkamera. Um auch bei Flügen in kompletter Dunkelheit alle Hindernisse frühzeitig erkennen zu können, wurde die Drohne noch mit einem CMS-Radar ausgestattet.

  • Maximale Reichweite: 15 Kilometer
  • Maximale Flughöhe: 7.000 Meter
  • Maximale Fluggeschwindigkeit: 15 m/s (82 km/h)
  • 55 min Flugzeit mit einem Akkupaar – 4 Akkupaare vorhanden
  • Betriebstemperatur -20 °C bis +50 °C
  • Maximales Abfluggewicht: 9 Kilogramm
  • Kollisionswarnlichter
  • ADS-B Empfänger
  • 12 Megapixel Weitwinkelkamera
  • 20 Megapixel Zoomkamera
  • 1200 Meter Laserentfernungsmesser
  • Radiometrische Wärmebildkamera

Weitere technische Details: DJI Homepage

EINSATZBEREICHE:

Der Einsatzbereich einer Drohne im Feuerwehreinsatz ist vielfältig und nahezu unbegrenzt.

  • Luftbilder von der Einsatzstelle (Lageerkundung und Unterstützung des Einsatzleiters)
  • Lageerkundung und Übersichtsbilder bei größeren ausgedehnten Szenarien (Hochwasser, Muren, Lawinen, …)
  • Suchaktionen mit Wärmebildkamera
  • Einsätze bei Waldbränden
  • Lageerkundung von Gebäuden (Hallendächer, …)
  • Lageerkundung bei schwer zugänglichen oder gefährlichen Einsatzorten (Hanglagen, Bahnstrecken, …)
  • Absuchen von Uferbereichen bei Gewässern
  • Erkundung bei Schadstoffeinsätzen
  • Dokumentation und Beweissicherung

MANNSCHAFT / AUSBILDUNG:

Zurzeit wird die neu gegründete, 15-köpfige Drohnengruppe unter Leitung von HBI Schmidbauer Florian und OBI Gruber Mathias auf die neu angeschafften Gerätschaften geschult. Neben dem bereits absolvierten Drohnenführerschein A1/A3 und einer Grundschulung durch Fa. Globe-Flight findet nun eine intensive interne Ausbildung statt.

ALARMIERUNG / ANFORDERUNG:

Die Anforderung der Drohnen erfolgt über die Bezirkswarnstelle Ried.