IM EINSATZ: Technischer Einsatz - Hubarbeiten
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Tauchergruppe Ried – Stützpunkt 5

Die Tauchergruppe Ried im Innkreis ist eine der ältesten Tauchergruppen im Feuerwehrtauchdienst in Oberösterreich und besteht seit über 30 Jahren, wobei der Tauchdienst bei oberösterreichischen Feuerwehren erst kürzlich das 50 jährige Bestandsjubiläum feierte.

Die Tauchergruppe Ried i. I., der derzeit sieben aktive Taucher und ein Reservist angehören, ist eine von fünf Tauchgruppen des Tauchstützpunktes V. Neben Ried i.I gehören die Tauchgruppen der Feuerwehren Wels, Schärding, Marchtrenk und Stadl-Paura zu diesem Stützpunkt.

Der Tauchdienst bei den Feuerwehren Oberösterreichs ist dem Katastrophenschutz des Landes Oberösterreichs zugeordnet und mit ca. 250 ausgebildeten Feuerwehrtauchern der stärkste Tauchdienst aller Bundesländer Österreichs.

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Bild: Tauchergruppe Ried im Innkreis

Voraussetzungen

  • vollendetes 18. Lebensjahr
  • Grundlehrgang
  • gesundheitliche Eignung – Atemschutztauglichkeit
  • körperliche Eignung
  • Erste Hilfe Kurs (16 Stunden)
  • Aktives Mitglied der Feuerwehr Ried

Ausbildung

  • österreichischer Rettungsschwimmerschein
  • Tauchgrundausbildung in der Tauchergruppe mit Tauchselektion
  • Tauchausbildung des OÖ Landes-Feuerwehrverbandes

Der Tauchselektion folgt im 2 Jahres Rhythmus ein einwöchiger Tauchlehrgang an der OÖ Landesfeuerwehrschule. Dieser beinhaltet neben einschlägiger Theorieschulung im Tauchdienst, der Tauchphysik und medizinischer Aspekte, größtenteils eine praktische Ausbildung am Tauchausbildungsgelände Weyregg am Attersee mit abschließender schriftlicher Lernzielkontrolle und Prüfungstauchgang. Die Ausbildung selbst wird durch zertifizierte Lehrtaucher abgehalten. Die erfolgreich absolvierte Prüfung berechtigt die Teilnehmer zur Tätigkeit als Feuerwehrtaucher.

Eine jährlich stattfindende 2-tägige Weiterbildung und die Durchführung von regelmäßigen Übungstauchgängen verlängert die Berechtigung zur Tätigkeit im Feuerwehrtauchdienst.

Bild: interne Grundausbildung am Attersee

Aufgaben

  • Suchaktionen in heimischen Gewässern nach vermissten Personen
  • technisches Tauchen, Hebearbeiten von Fahrzeugen und Geräten
  • Schneidearbeiten unter Wasser (beispielsweise nach Verklausungen)
  • Sprengarbeiten unter Wasser im Katastrophenfall

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