Alarmierung

 

Eine Situation, an die wahrscheinlich kaum einer von uns gern denken würde, die aber durchaus jeden jederzeit betreffen kann. Stellen wir uns vor Sie fahren mit Ihrem Fahrzeug auf der Straße, vor Ihnen ein weiteres Auto. Plötzlich verreißt der Vordermann den Wagen und ...

 

1. Notruf

Der diensthabende Disponent in der Bezirkswarnstelle ist jederzeit darauf eingestellt, einen Notruf entgegen zu nehmen. Diese Personen sind speziell darauf geschult, den Anrufer zu beruhigen, und gleichzeitig jedoch alle wichtigen Informationen über einen Vorfall aufzunehmen. Aber trotzdem ist immer zu bedenken: der Disponent ist auch nur ein Mensch, welcher den Einsatzort wahrscheinlich nicht genau kennt und weiß. Darum ist er immer auf ausreichende Hinweise angewiesen. Also die wichtigste Regel beim Absetzen eines Notrufes bedenken, den Anruf immer von der Alarmstelle beenden lassen!

 

2. Alarmierung absetzen

Je nach Vorfall und Einsatzort sind die laut Alarmplan zuständigen Feuerwehren sofort zu alarmieren. Umso genauer der Notfall beim Notruf beschrieben worden ist, umso effizienter kann die notwendige Ausrüstung schnellst möglich zum benötigten Ort beordert werden. Die Alarmierung erfolgt jedoch heutzutage nicht mehr ausschließlich über die Sirene, sondern schon vielfach öfter über die so genannte "Stille Alarmierung" via Pager. So ist es nicht verwunderlich, dass die Sirenen ganz selten nur in der Stadt Ried aufheulen.

 

3. Alarmierung entgegen nehmen und ausrücken

Die betroffenen Feuerwehrmitglieder haben nun 5 Minuten Zeit, sich im eigenen Feuerwehrhaus einzufinden, und die Alarmierung über das eigene WAS (Warn- und Alarmsystem) zu bestätigen. Sollte dies nicht erfolgen, wird eine erneute Alarmierung abgesandt. Sollte selbst dann keine Rückmeldung eintreffen wird automatisch die nächste Feuerwehr alarmiert.

Neben der Bestätigung über das WAS wird beim Ausfahren aus dem Feuerwehrhaus eine Einsatzmeldung via Funk an die alarmierende Stelle (BWST Ried "Bezirkswarnstelle Ried" oder LWZ OÖ "Florian LFK") abgegebn. Hierbei wird ein eventuelles Übertragungsproblem zwischen WAS und Zentrale von vornherein kompensiert. Sollte jetzt ein weiterer Notruf eingehen, und die benötigte Ausrüstung ist Bereits im Einsatz, weiß die Zentrale dann, dass sie gleich die nächste Feuerwehr alarmieren muss.

 

4. Einsatzbereitschaft wiederherstellen

Abgeschlossen wird der Einsatz mit der Meldung über die wiederhergestellte Einsatzbereitschaft. Fahrzeuge und Ausrüstung befinden sich wieder in dem Zustand vor dem Notruf. Folglich kann eine Alarmierung jetzt wieder ganz normal erfolgen.

 

 

 


 
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