Am 9. und 10. Oktober 2026 fand die diesjährige Weiterbildung der oberösterreichischen Höhenretter-Stützpunkte in Braunau statt. An zwei Tagen konnten die Teilnehmer an insgesamt acht Stationen unterschiedliche Einsatzszenarien trainieren und ihre Kenntnisse in der Höhen- und Tiefenrettung vertiefen.
Der erste Ausbildungstag führte die Höhenretter zum Umspannwerk St. Peter der Austrian Power Grid (APG). Dort standen vier praktische Stationen auf dem Programm. Neben der Rettung einer Person von einer Gitterkonstruktion wurde auch die Überwindung eines Hindernisses mittels Schrägseilbahn geübt. Weitere Aufgaben waren die Personenrettung von einer Hubarbeitsbühne sowie die Rettung von einem Gebäude unter Einbindung der Drehleiter.
Am Samstag wurde die Weiterbildung beim Grenzkraftwerk Simbach-Braunau des Verbunds fortgesetzt. Auch hier warteten anspruchsvolle Aufgaben auf die Teilnehmer. So mussten unter anderem Personen von einem Portalkran sowie aus einem engen Schacht gerettet werden. Eine besondere Herausforderung stellte die Rettung aus dem Einlaufbereich einer Kraftwerksturbine dar. Dabei galt es, einen Retter und Patienten in einer Korbschleiftrage über eine größere Distanz aufzuseilen. Ergänzt wurde das Ausbildungsprogramm durch eine Führung durch das Kraftwerk.
Seitens der Freiwilligen Feuerwehr Ried im Innkreis nahm HBM Christopher Burghardt an der zweitägigen Weiterbildung teil. Neben der praktischen Ausbildung bot sich dabei auch die Gelegenheit, Erfahrungen mit den Kameraden der anderen Höhenretter-Stützpunkte auszutauschen und unterschiedliche Rettungstechniken kennenzulernen.
Ein besonderer Dank gilt der Freiwilligen Feuerwehr Braunau für die hervorragende Organisation und Ausrichtung dieser abwechslungsreichen und praxisnahen Weiterbildung.