Geräte - Atemschutz

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Aufbau eines Atemschutzgerätes

Die groben Bestandteile eines Atemschutzgerätes sind:

  • Atemschutzmaske
  • Lungenautomat
  • Halterung (Platte mit Schultergurt und Hüftgurt)
  • Atemluftflaschen
  • Druckluftanzeige (Manometer oder Bodyguard)

 

   
Atemschutzmaske

Die Feuerwehr verwendet für den schweren Atemschutz (=umluftunabhängig) Vollmasken. Sie decken das ganze Gesicht ab und schützen den Träger vor Rauchgasen und Wäremstrahlung.
Die Atemluft dringt über ein Einatemventil in die Maske ein. Dabei wird zugleich auch die Innenscheibe belüftet um das Anlaufen der Scheibe zu verhindern.
Über ein Ausatemventil gelangt die verbrauchte Luft nach außen. Weiters ist noch eine Sprechmembran eingebaut, die die Sprache nach außen verstärkt.

Atemschutzmasken
   
Lungenautomat

Der Lungenautomat ist sozusagen die Kupplung zwischen Atemschutzgerät und Maske. Im Lungenautomat ist eine Feder integriert, die mit einem bestimmten Druck das Einatemventil niederhält. Dadurch entsteht ein Überdruck in der Maske, der bei einer undichten Stelle die Luft nach außen strömen lässt um ein eindringen der schädlichen Gase zu verhindern.

Lungenautomat
   
Rückenplatte/Pressluftflaschen

Die meisten Geräte haben zwei Pressluftflaschen à 4 Liter mit 200 Bar montiert.
Es gibt auch Geräte, die mit einer 6 Liter Flasche / 300 Bar bestückt sind.

   
Manometer/Bodyguard

Mit dem Manometer wird der Druck in den Flaschen abgelesen.
Neue Geräte besitzen schon einen Bodyguard, der zusätzlich noch die Außentemperatur anzeigt und die geschätzte Restzeit berechnet. Weiters ist noch ein Bewegungslosmelder integriert, der Alarm schlägt, wenn sich der Atemschutzträger für eine bestimmte Zeit nicht bewegt.

Berechnung der Atemluft für einen Atemschutzträger:
2 x 4 l = 8 l x (200 bar - 50 bar Restdruck) = 1200 l Atemluft

durchschnittlicher Verbrauch 40 l/min
1200 l / 40 l/min = 30 Minuten Einsatzzeit

Bodyguard II

 

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